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Phosphate können auf unterschiedliche Weise in den Teich gelangen. So enthält das Füllwasser oft hohe Mengen Phosphat. Während es früher Rückstände von Waschmitteln waren, setzten heute einige Wasserwerke das Phosphat bewusst zu, um Korrosionschäden in den Leitungen zu mindern. Erlaubt sind bis zu 6,4 mg/Liter. Wenn man bedenkt, dass die FLL Empfehlung bei 0,01 mg/Liter liegt, wird die Überdüngung (und das damit einhergehende Algenproblem )deutlich.
Phosphatguard ist ein Wasserfilter, der mit Eisenhydroxid gefüllt ist. Eisenhydroxid ist ein Material, das für seine gute Bindekapazität von Phosphaten bekannt ist. Das Wasser wird durch das Granulat geleitet und Phosphate durch Ionaustausch adsorbiert.
Im Normalbetrieb fliesst das Leitungswasser in eine Vorfluterkammer des Druchfilters und steigt dann langsam von unten nach oben durch das Filtergranulat. Phosphatguard besitzt eine Rückspüleinrichtung. Durch einen Hebel wird die Fliessrichtung des Zulaufwassers umgedreht und Rückstände ausgespült. Vor jeder erneuten Inbetriebnahme sollte der Filter einmal kurz gespült werden.




Das Filtergranulat wird in die beiligenden Filtersäcke gefüllt und dann so auf dass Gitterrost gelegt, dass keine seitlichen Zwischenräume bleiben. Da Eisenhydroxid zur Verblochung neigt, sollten die Filtersäcke von Zeit zu Zeit aufgeschüttelt werden.

Phosphatguard ist mit einem kondensfreien Wasserzähler ausgerüstet. Hiermit lässt sich sowohl die Durchflussmenge kontrollieren, als auch der Gesamtwasserverbrauch ermitteln.